Titel
Uwe Walter
Memoria und res publica
Zur Geschichtskultur im republikanischen Rom
„Denn nicht zu wissen, was vor unserer Geburt geschehen ist, heißt immer ein Kind zu bleiben.“ Dieser universal gültige Satz Ciceros und der hohe Rang des mos maiorum im sozialen und politischen Kosmos der res publica werfen die Frage auf, wie die Römer ihre „Geschichte“ erinnert haben.
Die Studie analysiert für die Zeit der Republik sowohl die Geschichtskultur, also die Medien, Formen und Verfahren der Bewahrung und Ausgestaltung von historischem „Wissen“, als auch ausgewählte Inhalte des geschichtlichen Gedächtnisses. Skizziert werden außerdem die verschiedenen Grundmuster des Vergangenheitsbezugs. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Entstehung, Entwicklung und Ausdifferenzierung der genuin römisch-republikanischen Formen der literarischen Rekonstruktion der Geschichte. Die immer wieder aktualisierbaren „Geschichten“ (exempla maiorum) werden als integrale Bestandteile einer besonderen Erinnerungskultur aufgefaßt, die gleichzeitig die gesamte Geschichte der res publica als Kontinuum zu gestalten vermochte.
Uwe Walter, geb. 1962, ist Althistoriker in Köln.
Sept. 2004, Lieferbar
€ 49,90 [D], 480 Seiten
Gebunden, mit Fadenheftung
ISBN: 978-3-938032-00-8
Studien zur Alten Geschichte, Bd. 1
Reihe:
Studien zur Alten Geschichte

Verlag Antike e.K.
Große Bleiche 29
55116 Mainz
Deutschland
T: 06131-69 30 970
F: 06131-69 30 971
Mitglied im

Verkehrsnummer 12869
Letzte Änderung:
2012-06-23 15:24
© 2003-2013
www.verlag-antike.de
Peter Scholz
Den Vätern folgen
September 2011
424 Seiten
€ 64,90 [D]
Hans Beck und Hans-Ulrich Wiemer (Hg.)
Feiern und Erinnern
Dezember 2009
240 Seiten
€ 54,90 [D]
Herausgegeben von Albrecht Matthaei und Martin Zimmermann
Stadtbilder im Hellenismus
April 2009
424 Seiten mit 74 s/w-Abb.
€ 64,90 [D]
Martin Lindner
Rom und seine Kaiser im Historienfilm
November 2007
332 Seiten
€ 49,90 [D]