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Titel


Martin Jehne und Rene Pfeilschifter (Hrsg.)
Herrschaft ohne Integration?
Rom und Italien in republikanischer Zeit



Wie wurde Italien in die römische Republik integriert? Wurde es überhaupt integriert?

Die Einwohner der Stadt Rom nahmen an zahlreichen öffentlichen Ritualen teil, die Identität stifteten und auch die einfache Bevölkerung in das hierarchisch verfaßte Gemeinwesen einbanden. Außerhalb Roms, in Italien, waren solche regelmäßigen Akte direkter Kommunikation nicht möglich. Doch eine Identifikation der dort lebenden Römer und der übrigen Italiker mit der res publica war unverzichtbar, und es gab sie auch: Das zeigt der ungeheure Erfolg der römischen Armee, die sich zum größten Teil gerade nicht aus Stadtrömern, sondern aus Bewohnern Italiens zusammensetzte.

Vielleicht waren das Interesse an Integration und überhaupt die Bereitschaft zur Kommunikation weit geringer ausgeprägt, als man das in der Forschung anzunehmen pflegt. Dieser Band, der aus einer Tagung in Dresden hervorgegangen ist, analysiert einige der Einbindungsformen und schätzt das Ausmaß des Integrationsbedarfs ab. In durchaus unterschiedlicher Weise entwickeln die Autoren Erklärungen, welche die Stabilität der Herrschaftsverhältnisse im republikanischen Italien besser begreiflich machen.


Martin Jehne und Rene Pfeilschifter, die Herausgeber dieses Bandes, lehren Alte Geschichte an der Technischen Universität Dresden.



Cover: Herrschaft ohne Integration?, Verlag Antike e.K.

Sept. 2006, Lieferbar
€ 54,90 [D], 336 Seiten
Gebunden, mit Fadenheftung
ISBN: 978-3-938032-11-4
Studien zur Alten Geschichte, Bd. 4


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Reihe: Studien zur Alten Geschichte



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