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Titel


Martin Lindner
Rom und seine Kaiser im Historienfilm



Der Film ist die populärste Form der Antikenrezeption. Er lockt Millionen von Zuschauern ins Kino oder vor den Bildschirm und bringt sie dazu, sich über viele Stunden hinweg mit althistorischen Themen zu beschäftigen. Die Bewertung in den betroffenen Teildisziplinen ist zwiespältig: Der Historienfilm irritiert und fasziniert zugleich, indem er sich stark von einer wissenschaftlichen Geschichtsdarstellung abhebt.

Wie historisch ist die gezeigte Antike? Welche Traditionen liegen der lebendig gewordenen Vergangenheit zugrunde? Wie gestaltet der Historienfilm seine Erzählung? Worin bestehen seine übergreifenden und seine individuellen Merkmale? Welche methodischen Herausforderungen stellt der Film für eine historische Untersuchung? Und wie kann der Antikenfilm in Forschung und Lehre eingesetzt werden?

Die vorliegende Studie hinterfragt Konzepte wie Authentizität und Legitimität am Beispiel der römischen Kaiserzeit im Historienfilm. Auf der Basis mehrerer Hundert Produktionen wird eine interdisziplinäre Perspektive entwickelt und ein Modell der filmischen Antike entworfen. Im Zentrum stehen die Herrscherfiguren und ihr Einsatz als Exponenten bestimmter Zeitabschnitte.


Martin Lindner ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung Alte Geschichte und Lehrbeauftragter für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Oldenburg. Die Schwerpunkte seiner Arbeit sind die römische Kaiserzeit, Mentalitätsgeschichte und Antikenrezeption.


Cover: Rom und seine Kaiser im Historienfilm, Verlag Antike e.K.

November 2007, Lieferbar
€ 49,90 [D], 332 Seiten
Gebunden, mit Fadenheftung
ISBN: 978-3-938032-18-3
Einzeltitel


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