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Titel


Hartmut Wulfram
Das römische Versepistelbuch
Eine Gattungsanalyse



Der poetische Brief der Antike wird hier erstmals umfassend und systematisch analysiert. Die Untersuchung zeigt, wie sich – ungeachtet älterer Vorläufer – erst im Rom der augusteischen Zeit aus der ursprünglichen Gebrauchstextsorte eine eigenständige literarische Gattung formierte: das ‚persönliche‘ Versepistelbuch.

Das von Horaz und Ovid gepflegte Genos, das es von verwandten Erscheinungen in Poesie und Prosa abzutrennen gilt, ist eng mit dem zeitgenössischen Medium der Papyrusrolle verknüpft. Wie sehr wurde die Wahrnehmung einer ‚Epistel‘ durch diesen Rezeptionsrahmen bestimmt? Welche Funktion hatte etwa die Etikettierung und Zusammensetzung der Buchrolle oder die absolute und relative Positionierung der einzelnen Gedichte?

Die Studie bietet nicht nur einen Beitrag zur Geschichte der antiken Literatur, sondern ebenso zu der Entwicklung der beiden Medien Brief und Buch.


Hartmut Wulfram lehrt als Privatdozent für Klassische Philologie an der Universität Bielefeld.


Cover: Das römische Versepistelbuch, Verlag Antike e.K.

Juli 2008, Lieferbar
€ 69,90 [D], 539 Seiten
Gebunden, mit Fadenheftung
ISBN: 978-3-938032-21-3
Einzeltitel


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Reihe: Einzeltitel



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