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Titel


Elisabeth Herrmann-Otto
Römische Sozialgeschichte



Eine Einführung in die Römische Sozialgeschichte umfasst einen Zeitraum von annähernd 1.000 Jahren, von der Frühzeit des archaischen Rom bis zur spätantiken Gesellschaft unter Justinian I. Die räumlichen Veränderungen, die von einem kleinen Dorf in Mittelitalien bis zu einem Weltreich zentriert um das Mittelmeer sich vollzogen haben, sind nicht ohne Auswirkungen auf die römische Gesellschaft und die Gesellschaften der unterworfenen und meistens in das Römische Reich integrierten Gebiete geblieben.

Die strukturelle Erfassung dieser komplexen Prozesse und ihrer Ergebnisse ist theoretisch in verschiedenen Modellen von der Forschung dargestellt worden. Sie werden kritisch überprüft werden müssen. Stände und Schichten, wie Senatoren, Ritter, städtische und ländliche Ober- und Unterschichten, aber auch sozialanthropologische Gruppen, wie Familien, Kinder, Alte und Frauen kommen mit ihrer Lebenswelt, ihrer sozialen und politischen Funktion sowie ihrer rechtlichen Stellung in den Blick. Die Bedeutung der Sklaven und Freigelassenen für die römische Gesellschaft wird in Auseinandersetzung mit der alten These von einer Sklavenhaltergesellschaft unter ökonomischem, demographischem und sozialen Aspekt neu beleuchtet werden.

Wie soziale Mobilität fortschreitend über die Jahrhunderte hinweg ein Markenzeichen der römischen Gesellschaft sein und bleiben konnte, wird diese Sozialgeschichte verständlich machen.




Cover: Römische Sozialgeschichte, Verlag Antike e.K.

, In Vorbereitung
, ca. 280 Seiten

ISBN:
Alte Geschichte Forschung – AGF


Reihe: Alte Geschichte Forschung – AGF





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Letzte Änderung:
2014-01-09 14:59

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