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Titel


Thomas Kruse
Papyrologie



Die nach zehntausenden zählenden auf Papyrus überlieferten Texte aus der Epoche des "Griechischen Jahrtausends am Nil" (ca. 300 v.Chr. bis ca. 700 n.Chr.) in den diversen Sammlun-gen der Welt machen Ägypten zweifellos sowohl zu der am besten dokumentierten hellenistischen Monarchie (332-30 v.Chr.) als auch zu der am besten bezeugten Provinz des Römi-schen Reiches (30 v.Chr.-641 n.Chr.). Die vornehmlich in griechischer Sprache verfassten Papyrusdokumente überliefern unzählige Details zur Verwaltungs- Wirtschaft- und Sozialge-schichte sowie den Rechtsverhältnissen Ägyptens und dem Privatleben seiner Bevölkerung in der hellenistischen, römischen und frühbyzantinischen Epoche.

In der althistorischen Forschung hat lange Zeit die Tendenz vorgeherrscht, einen über die ägyptischen Verhältnisse hinausgehenden Quellenwert dieser Zeugnisse mit Verweis auf eine angebliche "Sonderstellung" des Landes in der Alten Welt zu relativieren, wenn nicht gar in Abrede zu stellen. Auch wenn sich die Wirkung dieses Paradigmas mittlerweile abgeschwächt hat, so hinterlässt es doch bis in die jüngste Zeit immer noch deutliche Spuren in der althistorischen Literatur.

Vor diesem Hintergrund versteht sich das Werk als ein Versuch den Wert der papyrologischen Zeugnisse aus Ägypten für wesentliche Forschungsprobleme der Alten Geschichte zu illustrieren. Diese betreffen, um nur wenige Beispiele zu nennen, etwa die Stellung fremder Ethnien im Ptolemäerreich, Geld und Währung, die Provinzverwaltung der Kaiserzeit und der Spätantike oder das Verhältnis zwischen ägyptischen, hellenistischen und römischen Recht.




Cover: Papyrologie, Verlag Antike e.K.

, In Vorbereitung
, ca. 280 Seiten

ISBN:
Alte Geschichte Forschung – AGF


Reihe: Alte Geschichte Forschung – AGF





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Letzte Änderung:
2014-01-09 14:59

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