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Titel


Gregor Weber
Antike Demokratie



Die direkte Demokratie der griechischen Stadtstaaten stellt eine der zentralen Verfassungsformen der Antike dar. Auch wenn sie aufgrund der vorhandenen Quellenlage vor allem mit Athen verbunden wird, handelt es sich um ein weit verbreitetes Phänomen, bei dem im Detail durchaus beträchtliche Unterschiede vorliegen konnten.

Die Darstellung reicht von den An-fängen im 6. Jh. v.Chr. bis in hellenistische Zeit und versucht, da es sich um alles andere als ein statisches Gebilde gehandelt hat, die sozio-politischen Rahmenbedingungen einzubeziehen. Dies ist um so notwendiger, als aktuelle Forschungen dezidiert einen sorgsamen Umgang mit der antiken Begrifflichkeit (demokratia, boule etc.) postuliert haben, aus der nicht a priori hervor ging, wie die jeweilige "Demokratie" konkret ausgestaltet war und "funktionierte".

Dabei geht es zum einen um die zentralen Institutionen (etwa die Volksversammlung, den Rat, das Volksgericht sowie die Amtsträger), zum anderen um deren Zusammenspiel, etwa in der gegenseitigen Kontrolle, in Aufsichtsmechanismen usw.; außerdem werden die Rolle der Religion für die demokratische Praxis und die gängigen zeitgenössischen Reflexionen über das Bürgerrecht in den Blick genommen.

Schließlich werden die Demokratien außerhalb Athens stärker als bisher in ihren Eigenheiten berücksichtigt, da die Forschung der letzten Jahre wichtige Beiträge zu ihnen vorgelegt hat; dabei geht es besonders um einen adäquaten Umgang mit der antiken Überlieferung, da diese Demokratien vielfach erst spät belegt sind.




Cover: Antike Demokratie, Verlag Antike e.K.

, In Vorbereitung
, ca. 280 Seiten

ISBN:
Alte Geschichte Forschung – AGF


Reihe: Alte Geschichte Forschung – AGF





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Letzte Änderung:
2014-01-09 14:59

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